Lichtkonzept LED Stallbeleuchtung

Konzept zur LED Stallbeleuchtung

Die Beleuchtung von Ställen erfordert eine gute Planung. Hier handelt es sich sowohl um Wirtschaftsbetriebe, die effizient arbeiten müssen als auch um den Lebensraum von Tieren.

Wirtschaftlichkeit

Auf der Seite der Wirtschaftlichkeit sind Punkte wie gute Ausleuchtung, die Energieeffizienz der Beleuchtungsanlage und eine einfache Montage ebenso wichtig wie geringe Wartungskosten.

Lebensraum

Zu dem leuchtet man hier einen Lebensraum aus. Die Tiere reagieren auf die Beleuchtung und sollen sich in ihrer Umgebung wohlfühlen. Die andere Anatomie der Tiere führt auch zu Anforderungen an die Beleuchtung, die hier bedacht werden sollten.
Die hell/dunkel Anpassung der Augen funktioniert bei Kühen z.B. drei- bis viermal langsamer als beim Menschen. Müssen die Tiere z.B. in Gängen durch starke Lichtkontraste verunsichert dies die Rinder. Im Dunkeln können sie wesentlich besser sehen als der Mensch. Eine Orientierung funktioniert schon ab 0,05 Lux. Die Nachtbeleuchtung kann also relativ gering ausfallen.
Ebenso kann das Auge des Rindes nicht scharf stellen (akkommodieren). Sie erkennen den Boden im Nahbereich scharf, die Umgebung bleibt unscharf. Eine gute Ausleuchtung ohne tiefe Schatten in der Umgebung wirkt beruhigend.
Flimmern von Leuchtkörpern allerdings erkennen Rinder schneller ebenso wie schnelle Bewegungen. Dies hat Auswirkungen auf den Einsatz von dimmbaren Leuchten. Werden diese (wie bei der Puls-Weiten-Modulation) geschaltet, flimmern die Leuchten in Dimmung und verursachen Irritationen bei den Tieren. Analoge Dimmverfahren (wie 1-10 V) sind hier geeigneter. Lichtsteuerungen sollten langsam dimmen, damit sich das Auge der Tiere darauf einstellen kann.
Da bei Rindern das Erkennen von Rot wenig ausgeprägt ist, kann eine Nachtbeleuchtung mit rotem Licht umgesetzt werden.

Stallbeleuchtung

Unser Konzept setzt ein Standard-Stallmaß von 60 x 30 Meter voraus
Hier setzen Sie MH2+ 90° oder wahlweise HPT200 80 Watt in 2 Reihen zu je 7 Strahlern für eine Beleuchtungsstärke bis 100 Lux ein ( laut DIN 12464 Empfehlung ab 50 Lux aufwärts für allgemeine Beleuchtung).  Die Beleuchtungsstärke über dem Milchvieh sollte 200 Lux nicht überschreiten.
Abkalbställe, Maschinenbedienung Futteraufbereitung, Milchräume sowie einzelne Futtertrogbeleuchtungen sollten höhere Beleuchtungsstärken von über
200 Lux aufweisen. Arbeiten und Kontrolle fällt so wesentlich leichter.
Hühnerställe beleuchten Sie mit der LECKO-E. Hier können sich die Tiere durch die glatte Oberfläche kaum auf den Leuchten halten und Verschmutzungen werden minimiert.

Zur Nachtbeleuchtung bzw. Kontrollbeleuchtung setzen Sie 2-3 rot angesteuerte 1AL-RGB-111984 Strahler ein.

Für reine Stalltiere können Tag- / Nachtzyklen via ZigBee Lichtsteuerung simuliert werden und so gezielt die Länge des Tages Einfluss
genommen werden.

Diese Komponenten benötigen Sie:

LED Nachtbeleuchtung

LED RGB Strahler

LED RGB Strahler 10W
1AL-RGB-111984
10Watt,
RGB, grau inkl. Funk-Fernbedienung

WSH Funkdongle

Funk-Dongle
ZIG-L3000
WSH-Funk-Dongle, inkl. Software
Einmalig

WSH PIR Sensor

PIR Sensor
1PR92580
Decken Präsenzmelder PD4 1 Kanal
1x Pro Feld

WSH Taster

Taster
1MEG344039
Wipptaster