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Glossar der Beleuchtungstechnik РBegriffe kurz erklärt

Hier finden Sie kurze Erklärungen zu Begriffen der Beleuchtungstechnik, die Ihnen auf unseren Seiten immer wieder begegnen werden.

A | B | C | D | E | F | G | H | I J | K | L | M | N | O | P Q | R | S | T | U | V | W X Y | Z | 0 … 9

A

Abstrahlwinkel

Der Winkel, in dem das Licht gerichteter Leuchten in eine Richtung ausgesendet wird.

Abschirmwinkel

Gerichtetes Licht blendet. Deshalb wird dessen Quelle abgeschirmt. Der Winkel, aus der Betrachter geblendet werden könnten (in Bezug zur Horizontalen) ist der Abschirmwinkel.
Er dient Leuchtenherstellern zur Bestimmung der Größe z.B. eines Blendschutzes.

Absorption

Bei der Absorption wird auftreffendes Licht von Flächen teilweise nicht reflektiert.
> siehe Licht

Adaption

In Abhängigkeit von Helligkeit, dem Wechsel der Beleuchtung z.B. von hell nach dunkel und dem Alter des Betrachters brauchen die Augen Zeit, um sich den Lichtverhältnissen anzupassen. Diese Anpassung nennt man Adaption.

Akzentbeleuchtung

Im Gegensatz zur flächigen Beleuchtung betont die Akzentbeleuchtung einzelne Raumbereiche oder Gegenstände.
Dabei wird gezielt mit hell / dunkel – Kontrasten gearbeitet.

Allgemeinbeleuchtung

Eine gleichm√§√üige Beleuchtungsst√§rke ist √ľber den ganzen Raum verteilt. Die Allgemeinbeleuchtung stellt die Orientierung im Raum sicher – muss aber nicht die Beleuchtungsst√§rke einer Arbeitsbeleuchtung erreichen.

Ampere [A]

Physikalische Einheit der Stromstärke.

Anlaufzeit

Die Zeit, die eine Lampe braucht, um 60 % ihrer Lichtausbeute zu erreichen.

Arbeitsbeleuchtung

Stellt sicher, dass in den Bereichen, die f√ľr bestimmte Arbeiten vorgesehen sind, eine ausreichende Beleuchtung vorherrscht. Richtwerte dazu stehen in der DIN 12464 „Beleuchtung von Arbeitsst√§tten“ und werden in der Arbeitsschutzrichtlinie ASR A3.4 vorgegeben.

Arbeitsplatzbeleuchtung

Stellt wie die Arbeitsbeleuchtung die zur Sehaufgabe ben√∂tigte Beleuchtungsst√§rke sicher. Hier jedoch f√ľr den Einzelplatz, nicht f√ľr komplette Bereiche.

Ausstrahlungswinkel

Wie Abstrahlwinkel der Winkel, in dem das Licht gerichteter Leuchten in eine Richtung ausgesendet wird.

B

Beleuchtungsniveau

Ist das Mittel aller gemessenen oder berechneten Beleuchtungsstärken im Raum.
Dabei spielen auch Reflexionen der Wände eine Rolle.

Beleuchtungsstärke [E]

Wird in Lux gemessen und definiert, wie viel Licht auf eine Fläche fällt.
> Begriffe der Lichtmessung

Bestrahlungsstärke [Edm]

Ist die Summe aller von strahlenden Körpern ausgehenden Energie auf eine Fläche. Sie wird in Watt gemessen.

Bewegungsmelder

Bewegungsmelder registrieren Bewegung in ihrem Erfassungsbereich und schalten daraufhin elektrische Anlagen. Siehe auch Präsenzmelder.

Bildschirmarbeitsverordnung

Ist definiert im Arbeitsschutzgesetz und regelt die Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze. Dabei wird Wert auf Beleuchtungsstärke sowie Blendung gelegt.

Blendung

Blendung wird durch starke Lichtquellen im Sichtfeld oder durch Reflexionen hervorgerufen. Sie kann den Arbeitsprozess erheblich stören und teilweise auch physische Leiden hervorrufen.
> siehe UGR Wert

Brandschutzsymbol

Alle Leuchten, die nicht f√ľr die Montage auf normal entflammbaren Materialien geeignet sind, m√ľssen mit einem Symbol gekennzeichnet werden.
Ist kein Zeichen vorhanden, ist die Leuchte f√ľr eine Montage auf entflammbaren Materialien unter einem Grenzwert von 130¬įC geeignet.

Brechung

Eigenschaft von Körpern, den Winkel des Lichtstrahles zu verändern.
> siehe Licht

C

Candela [cd]

Lichtstrom einer Leuchte, ausgesendet in einem bestimmten Winkel.
> siehe Begriffe der Lichtmessung

CE-Zeichen

Hersteller dokumentieren mit dem CE Zeichen, dass das Produkt unter Einhaltung aller daf√ľr vorgesehenen Richtlinien der europ√§ischen Union gefertigt wurde und diese eingehalten werden.

Circadianer Rhythmus

Der K√∂rper ist auf bestimmte biologische Abl√§ufe ‚Äúprogrammiert‚ÄĚ.
Tag und Nacht, die Jahreszeiten Рaktive und passive Phasen werden zwar vorgegeben, können aber beeinflusst werden. Ist die Nacht normalerweise eine passive Phase, kann tageslichtweiße Beleuchtung diese bedingt beeinflussen und zu einer aktiven Phase ändern.

COB LED

Chip On Board – die LED bildet mit der Platine eine Einheit.
> siehe LED

D

Dämmerungsschaltung

Über einen Lichtsensor wird die Beleuchtung in Abhängigkeit des Tageslichtes geschaltet.
Dabei wird eine Mindestbeleuchtung vorgegeben. Wird diese unterschritten, wird die Beleuchtung eingeschaltet, bei √úberschreitung des Wertes wird die Beleuchtung ausgeschaltet.

DALI

Digital Addressable Lighting Interface – Protokoll zur Lichtsteuerung
siehe Lichtsteuerungen
> siehe Lichtsteuerungen

Deckenanbauleuchte

Leuchte zur Montage auf Decken (z.B. Betondecken)

Deckeneinbauleuchte

Spot oder Strahler zum Einbau in die Decke.

Deckenfluter

Leuchten, welche Licht indirekt nach oben gerichtet gegen die Decke strahlen.

Degradation

Alle k√ľnstlichen Lichtquellen verlieren mit der Zeit an Leuchtst√§rke. Diesen R√ľckgang bezeichnet man als Degradation.

Dimmen

Durch Dimmung wird die Leuchtstärke von Leuchtmitteln reduziert.
> siehe Dimmung

DIN Normen

DIN 67524 ‚ÄěBeleuchtung von Stra√üentunneln und Unterf√ľhrungen‚Äú
DIN EN 1838 ‚ÄěNotbeleuchtung‚Äú
DIN EN 12193 ‚ÄěSportst√§ttenbeleuchtung‚Äú
DIN EN 12464 Teil 1: ‚ÄúBeleuchtung von Arbeitsst√§tten in Innenr√§umen“
DIN 13201 ‚ÄěStra√üenbeleuchtung‚Äú
DIN VDE 0100 Teil 701 ‚ÄúSchutzbereiche f√ľr den Feuchtraum Bad‚ÄĚ
DIN VDE 0108 ‚ÄěStarkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgung in Anlagen f√ľr Menschenansammlungen‚Äú
DIN VDE 0710-13 ‚ÄúBallwurfsicherheit von Leuchten f√ľr Sporthallen‚ÄĚ

Direkte Beleuchtung

Eine Fläche oder ein Gegenstand wird durch Leuchten direkt angestrahlt und beleuchtet.

Dispersion

Fähigkeit von Körpern, Licht in seine Wellenlängen zu zerlegen.
> siehe Licht

DMX

Protokoll zur Lichtsteuerung Рhauptsächlich in der Veranstaltungstechnik genutzt.

Downlight

Sammelbegriff f√ľr Deckeneinbau und Deckenanbauleuchten.

Dynamische Beleuchtung

Wird Beleuchtung im Betrieb automatisch verändert (ob in Lichtstärke, Lichtfarbe oder Richtung) bezeichnet man dies als dynamische Beleuchtung.

E

ENEC

European Norm Electrical Certification ist das europ√§ische Pr√ľfzeichen, dem in Deutschland der VDE angeh√∂rt. Somit ist ENEC und z.B. VDE gleichwertig.

Energie-Label

Kennzeichnung der Energieeffizienz von Lampen. A Steht dabei f√ľr niedrige Energieaufnahme (Bis A++) G f√ľr hohe Energieaufnahme.

Entladungslampen

erzeugen Licht durch Stromentladungen in ionisiertem Gas.

EVG

Elektronisches Vorschaltgerät bei Leuchtstofflampen.

Ex-gesch√ľtzte Leuchten / Lampen, Ex-Leuchten

Leuchten und Lampen f√ľr den Einsatz in Bereichen z.B. mit brennbaren Gasen, St√§uben oder Umgebungen mit anderen explosionsgef√§hrdeten Stoffen

F

Farbtemperatur

Lichtfarbe eine Lampe gemessen in Kelvin [K], z.B. warmweiß 2700K, neutralweiß 4000K oder tageslichtweiß 5500K
> siehe Begriffe der Lichtmessung

Farbwiedergabe

Color Rendering Index – bezeichnet die Eigenschaft von ausgesendetem Licht, Farben m√∂glichst nat√ľrlich wiedergeben zu k√∂nnen mit Werten von 100 (sehr gut) bis 0 (sehr schlecht)
> siehe Farbwiedergabe

Fassung

Eine Fassung nimmt in der Leuchte das Leuchtmittel auf (z.B. E27 Sockel f√ľr die Fassung herk√∂mmlicher Gl√ľhbirnen, Energiesparlampen oder LED Retrofits mit Drehgewinde)

G

Gl√ľhlampe

Erzeugt Licht durch Erhitzen eines Gl√ľhdrahtes.

Grundbeleuchtung

Ist eine gleichm√§√üig √ľber den ganzen Raum verteilte Beleuchtungsst√§rke. Wie die Allgemeinbeleuchtung stellt sie die Orientierung im Raum sicher – muss aber nicht die Beleuchtungsst√§rke einer Arbeitsbeleuchtung erreichen.

H

Halbleiterkristall

Halbleitender Kristall, der bei einer LED Licht durch Elektrolumineszenz erzeugt.
> siehe LED

Halbnachtschaltung

bezeichnet die Dimmung oder die Abschaltung jeder 2. Straßenleuchte in Zeiten mit weniger Verkehr im Straßenbereich.

Halbzylindrische Beleuchtungsstärke

Personenerkennung oder Orientierung geschieht horizontal. Das Blickfeld wird durch die halbzylindrische Beleuchtungsstärke definiert. Angegeben werden die Werte in Lux.

Halogenlampen

Erzeugen Licht durch Erhitzen von Leuchtdr√§hten in Gasen unter Zusatz von Halogen oder √Ąhnlichem.

Highbay LED Strahler

LED Hallenstrahler zur industriellen Ausleuchtung.

High-Power-LED

LEDs, die mit mehr als 20mA betrieben werden.
> siehe LED

Hochdruck-Entladungslampen

erzeugen Licht durch Stromentladungen in ionisiertem Gas bei hohem Druck.

I J

Indirekte Beleuchtung

Wird Licht indirekt gegen die Decke oder andere Reflektoren gestrahlt und dann erst zur Beleuchtung bereitgestellt spricht man von indirekter Beleuchtung. Da es hier stark auf die reflektierende Fläche ankommt, ist diese Beleuchtung mit mehr oder weniger starken Verlusten behaftet.

Interferenz

Brechung des Lichtes in hauchd√ľnnen Fl√§chen
> siehe Licht

K

Kardanischer Strahler

frei bewegliche (kardanisch) Einbauleuchte. Die Leuchte ist sowohl drehbar, als auch schwenkbar und kann so – obwohl fest verbaut – flexibel ausgerichtet werden.

Kelvin [K]

Die Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur einer Lampe wird in Kelvin [K] gemessen z.B. warmweiß 2700K, neutralweiß 4000K oder tageslichtweiß 5500K.
> siehe Farbtemperatur

KNX

Protokoll zur Gebäudesteuerung, einschließlich Beleuchtung.

Konstantstromquelle

Netzteil mit gleichbleibender Ampere-Ausgabe

Konstantlichtsteuerung

Wie bei der Tageslichtsteuerung wird die Beleuchtungsstärke mittels Lichtsteuerung und dimmbaren Leuchten konstant auf einem Wert gehalten. Lichteinfall von außen wird einbezogen.
> siehe Lichtsteuerung

K√ľhlk√∂rper

Der K√ľhlk√∂rper leitet die W√§rme aus den LED ab. Damit ist er ein wichtiger Teil, um die Langlebigkeit der LED sicherzustellen.
> siehe LED

KVG

Konventionelles Vorschaltgerät bei Leuchtstofflampen Рwird in Kombination mit Startern verwendet.

L

Lampe

Ist das Leuchtmittel, welches Licht ausstrahlt z.B. Led Retrofit,  Energiesparlampe, GU10.

Langfeldleuchte

Normalerweise mit einer T8 oder T5 LED oder Leuchtstoffr√∂hre best√ľckte Leuchte.

Lebensdauer

Gibt an, f√ľr welchen Zeitraum in Stunden die komplette Leuchte konzipiert wurde.
Meist unter Angabe des Lichtstromr√ľckganges auf diese Zeit. 50.000 h L70 bedeutet, dass die Leuchte nach 50.000 Stunden noch 70% der Lichtleistung bringt.

LED

Light Emitting Diode – Licht emittierender Halbleiter
> siehe LED

Leistungsaufnahme

Bezeichnet, wie viel Watt von einem technischen Gerät aufgenommen wird (im Sprachgebrauch: Energieverbrauch).

Leuchtdichte

Der Helligkeitseindruck (psychologisch), den eine beleuchtete Fläche auf den Betrachter macht (L).

Leuchte

komplettes technisches Gerät zur Beleuchtung Рzur Aufnahme von Lampen.

Licht

Teil des Wellenlängenbereiches, der vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann.
> siehe Licht

Lichtausbeute

Beschreibt, wie viel Lumen pro Watt unter Ber√ľcksichtigung von Verlusten durch Optik, Reflektor oder √§hnlichem tats√§chlich von einer Leuchte ausgesendet wird.

Lichtfarbe

die Anmutung von weißem Licht in Kelvin
> siehe Farbtemperatur

Lichtimmission

Speziell bei Au√üenbeleuchtung kann Licht falsch ausgerichtet oder zu weit abgestrahlt werden. Das ‚Äú√ľbersch√ľssige‚ÄĚ Licht nennt man Lichtverschmutzung oder Lichtimmission.

Lichtplanung

Berechnung von Beleuchtungsstärken und weiteren Eckdaten der Beleuchtung Рeinschließlich des optischen Eindruckes. Wird meist als Computer-Simulation erstellt.
> siehe Lichtplanung

Lichtpunkt, Lichtpunktabstand, Lichtpunkthöhe

In der Lichtplanung die Platzierung einer Leuchte, reduziert auf eine Koordinate im Raum

Lichtsensor

Der Lichtsensor misst die Beleuchtungsstärke im Raum und gibt diese an die Steuerung weiter.

Lichtstärke [cd]

Lichtstrom einer Leuchte in eine Richtung in Candela
> siehe Begriffe der Lichtmessung

Lichtstärkeverteilung, Lichtstärkeverteilungskurve

Darstellung der Lichtverteilung einer Leuchte

Lichtstrom [lm]

Komplettes Licht, welches von einer Leuchte in alle Richtungen ausgesendet wird. Gemessen in Lumen
> siehe Begriffe der Lichtmessung

Lichttherapie

Einsatz von Licht bezogen auf den Biorhythmus z.B. bei Winterdepressionen.
Genutzt werden meist Vollspektrumleuchten.

Low-Power-LED

LEDs die mit weniger als 20 mA betrieben werden.
> siehe LED

Lux [lx]

Die Beleuchtungsstärke in einem Raum wird in Lux gemessen.
> siehe Begriffe der Lichtmessung

Lumen [lm]

Einheit des Lichtstroms. Gemessen in Lumen
> siehe Begriffe der Lichtmessung

M

Mastleuchten

Au√üenleuchten f√ľr den Einsatz auf Lichtmasten.

Mastzopf

Oberer Durchmesser des Lichtmastes.

Mittlere Beleuchtungsstärke

Mittel aller Beleuchtungspunkte im Raum, gemessen oder errechnet.

N

Nennbeleuchtungsstärke

Mittel aller Beleuchtungspunkte im Raum, gemessen oder errechnet.

Neonlampen

Wie Leuchtstoffr√∂hren wird hier ein Gas zur Lichterzeugung verwendet (hier aber Neon oder √Ąhnliches). Oft verwendet bei Leuchtreklamen

Niederdruck-Entladungslampen

erzeugen Licht durch Stromentladungen in ionisiertem Gas bei geringem Druck

Nutzebene

Definierte Messhöhe der Beleuchtungsstärke in einem Raum. (z.B. bei Innenräumen oft 0,8 Meter)
> siehe Lichtplanung

O

Optische Strahlung

Sichtbare Wellenlängen ergänzt durch UV- und Infrarotlicht

Orientierungslicht

Dient nicht der Beleuchtung, sondern ausschließlich der Orientierung.

P Q

PAR-Lampen

Parabolic Aluminized Reflector ist eine Lampenform f√ľr verschiedene Fassungen.

Parallelschaltung

Bei einer Parallelschaltung wird jeder Verbraucher einzeln an eine Stromversorgung angeschlossen. Der Gesamtwiderstand ist stets kleiner als der kleinste Einzelwiderstand. Der Gesamtstrom verteilt sich auf die einzelnen Zweige, die Spannung an jedem Widerstand bleibt gleich.

Pendelleuchten

Leuchten zur abgehängten Montage.

Phasenan- und Phasenabschnittsdimmung

Durch Abschneiden der Phasen zu Beginn oder Ende des Nulldurchgangs (geringe mittlere Leistung) wird die Leuchte gedimmt.
> siehe Dimmung

Pollerleuchten

K√ľrzere Stehleuchten f√ľr den Au√üenbereich.

Pulsweitenmodulation

Dimmung von Leuchten durch schnelles Ein- und Ausschalten.
> siehe Dimmung

R

Rasterleuchten

Leuchten zum Einsatz in Rasterdecken (oft B√ľrobeleuchtung).

Reflektor, Reflektorlampen

Der Reflektor lenkt das Licht breit abstrahlender Leuchtmittel in eine Richtung. Bei Reflektorlampen ist dieser direkt eingebaut.

Reflexion

F√§higkeit von Fl√§chen, Licht ganz oder teilweise zur√ľckzuwerfen.
> siehe Licht

Reflexionsgrade

Die Eigenschaft von verschiedenen Materialien Licht zu reflektieren – gemessen in Prozent

Reinraum, Reinraumleuchten

Besonders in der Pharmaindustrie oder in Krankenhäusern Räume mit besonderen Anforderungen an die Raumhygiene. Reinraumleuchten können z.B. besonders gut hygienisch gereinigt werden.

Reihenschaltung

Bei der Reihenschaltung werden alle Verbraucher hintereinander an eine Stromquelle angeschlossen. Der Gesamtwiderstand nimmt mit jedem weiteren Verbraucher zu und entspricht allen vorhandenen Widerst√§nden. Der Strom ist f√ľr alle Verbraucher gleich, die Spannung variiert je nach Verbraucher.

Retrofit

LED Leuchtmittel, die herkömmlichen Leuchtmitteln nachempfunden werden. Das Aussehen ist meist ähnlich und der Sockel ist gleich, um in die vorhandenen Fassungen zu passen.

Rettungszeichen

Markieren Rettungswege nach DIN EN 1838

RGB

Rot Gr√ľn Blau. Leuchten, in denen alle drei Lichtfarben verbaut sind und gesteuert werden k√∂nnen. Verschiedene Lichtfarben k√∂nnen durch die Mischung der drei Farben erzielt werden.

RGBW

Zus√§tzlich zu Rot, Gr√ľn und Blau wird hier noch ein wei√üer LED Chip eingebaut. Da die Lichtmischung von RGB teilweise kein zufriedenstellendes Wei√ü ergeben kann, √ľbernimmt dies eine wei√üe LED.

S

Schienenstrahler

Strahler zum Einsatz in Schienensystemen (1-Phasen, 3-Phasen)

Schutzart

IP Kennziffer, die die Resistenz der Leuchte gegen Fremdkörper und Wasser aufzeigt.
> siehe Schutzart

Schutzklasse

Einstufung von Leuchten zum Schutz gegen elektrische Schläge (I bis III)

Schutzkleinspannung

Trennung von hoher Spannung zu kleineren, ungef√§hrlichen Spannungen f√ľr den Leuchtenbetrieb.

Sehaufgabe

Bereich, in dem f√ľr eine Arbeit besondere Anforderungen an die Beleuchtung bestehen.

SMD LED

Surface-mounted-Device Рdie LED ist auf die Platine aufgelötet.
> siehe LED

Sockel

Teil der Lampe, der passend zu einer Fassung gestaltet ist.

Spektrale Farben, Spektrum

Jede Wellenlänge sichtbaren Lichtes bestimmt eine spezielle Farbe.
Licht setzt sich meist aus vielen Wellenlängen zusammen, diese definieren zusammen das Spektrum des Lichtes.

Spiegel-Werfer-Leuchten

Leuchten, die Licht auf einen Spiegel oder Reflektor werfen und so indirekt beleuchten.

Starter

Starter werden bei Leuchtstofflampen mit konventionellem Vorschaltger√§t eingesetzt. Hier wird die Z√ľndung des Gases eingeleitet.

Starterbr√ľcke

LED R√∂hren brauchen keinen Starter. Um die LED mit konventionellen Vorschaltger√§ten der Leuchtstoffr√∂hren-Halterung nutzen zu k√∂nnen, wird der Anschluss √ľberbr√ľckt. Dazu dient die Starterbr√ľcke.

Strahler

Strahler werfen gezielt gerichtetes Licht z.B. zur Akzentbeleuchtung.

Straßenleuchten

Leuchten, speziell zur Ausleuchtung von Straßen und Wegen.

Stromschienen

Schienen zur Deckenmontage oder zum Abhängen. In die Schienen werden Strahler eingesetzt und können flexibel ohne Neumontage verschoben werden. Es gibt verschiedene Schienensysteme (z.B. 1-Phasen oder 3-Phasen Schienen)

T

Tageslichtsteuerung

Schwankt die Beleuchtungsstärke im Raum z.B. durch Tageslichteinfall, wird durch die Lichtsteuerung eine Mindest-Beleuchtungsstärke sichergestellt. Dies geschieht durch Lichtmessung und dynamische Dimmung des Kunstlichtes.
> Lichtsteuerung

Transformator

Der Transformator wandelt z.B. 230V in 12V oder 24V um.

U

UGR

Unified Glare Rating (UGR) bezeichnet ein Verfahren, die Blendung einer Beleuchtung einzuordnen.
> siehe UGR

Uplights

Leuchten, welche Licht indirekt nach oben gerichtet gegen die Decke strahlen.

V

VDE

Pr√ľfzeichen des technisch-wissenschaftlichen Verbandes der Elektrotechnik. Dokumentiert die Einhaltung von Normen und Sicherheitsstandards.

Vollspektrumlampen

Lampen, die ein möglichst großes Spektrum des sichtbaren Lichtes wiedergeben.

Vorschaltgerät

Siehe EVG, KVG Рim Einsatz in z.B. Leuchtstoffröhren-Systemen

Voute

Die Voute ist der Übergang zwischen Wand und Decke Рoder abgehängter Decken.
Oft wird hier eine indirekte Beleuchtung installiert.

W X Y

Wandleuchten

Leuchten zur Wandmontage

Wartungsfaktor, Wartungswert

Faktor bzw. Wert, der bei Lichtberechnungen einbezogen wird, um Degradation, Verschmutzung und Wartung mit einzubeziehen.
> siehe Wartungsfaktor

Weiß-Weiß-Mischung

Mischung von verschiedenen weißen Lichtfarben. Zusammen erreichen die verschiedenen Lichtfarben z.B. bei LED eine höhere Farbwiedergabe.
Oder die Leuchte wird f√ľr verschiedene Lichtstimmungen eingesetzt (z.B. morgens und abends warmwei√ü, mittags tageslichtwei√ü)

Wellenlänge

Wird Licht als Welle betrachtet, definiert die Wellenlänge die Lichtfarbe.
> siehe Licht

Z

ZigBee

Industriestandard zur drahtlosen Gebäudesteuerung Рeinschließlich Licht.
> siehe Lichtsteuerung

0 … 9

1-10V Dimmung

Dimmung von Leuchten √ľber eine 1-10V Schnittstelle
> siehe Lichtsteuerung

3-Phasen Schiene

Stromschiene mit 3 schaltbaren Phasen zur Beleuchtunssteuerung. Strahler können flexibel platziert werden. Oft eingesetzt in Shopbeleuchtung und Ausstellungsbeleuchtung.